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Sie nennen mich Livia
Auf der Suche nach meinem inneren Frieden
€12.00
Manchmal beginnt der Weg zu dir selbst mit einem Menschen, der dir zuhört.
Die siebzehnjährige Livia fühlt sich in der Schule oft fehl am Platz. Im Wald und in ihrem Baumhaus findet sie Zuflucht – doch die Sehnsucht nach ihrem Vater und viele unausgesprochene Fragen begleiten sie auch dort.
Als sie der geheimnisvollen Alina begegnet und in Elian einen Freund findet, beginnt sie, sich selbst besser zu verstehen. Schritt für Schritt wagt Livia, ihre Gefühle auszusprechen und Nähe zuzulassen.
Eine berührende spirituelle Erzählung über Freundschaft, Familie und den Mut, den eigenen Weg zum inneren Frieden zu finden.
Es gibt Fragen, die wir lange mit uns tragen, bevor wir sie aussprechen können. Manchmal begleiten sie uns durch den Alltag, sitzen mit uns am Frühstückstisch und bleiben am Abend wach, wenn um uns herum längst alles schläft. Warum fühle ich mich hier so fremd? Warum fällt es anderen scheinbar so leicht, dazuzugehören? Und wo finde ich einen Ort, an dem ich einfach ich selbst sein darf?
Livia ist siebzehn Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter in einem kleinen Haus am Waldrand, nahe einer österreichischen Kleinstadt. Von ihrem Fenster aus sieht sie die Bäume, deren vertraute Umrisse ihr selbst an schwierigen Tagen Halt geben. Im Wald muss sie keine passende Antwort finden, keine Unterhaltung beginnen und niemandem erklären, weshalb sie manchmal lieber schweigt. In der Schule fällt ihr das schwerer. Zwischen Stimmen, Erwartungen und dem Wunsch, nicht aufzufallen, behält sie vieles für sich. Dabei hat sie durchaus etwas zu sagen. Sie braucht nur Zeit und jemanden, der ihr zuhört.
Ihre Mutter liebt sie, doch Arbeit und Sorgen lassen oft wenig Raum für die Gespräche, die beide eigentlich führen möchten. Und dann ist da ihr Vater. Seit er nicht mehr bei ihnen lebt, fehlt Livia vieles, das früher selbstverständlich war: seine Stimme im Haus, sein Lachen und das Gefühl, dass er Zeit für sie hat. Zurückgeblieben ist auch das Baumhaus, das sie gemeinsam gebaut haben. Dort bewahrt sie Erinnerungen auf, für die sie noch keine Worte gefunden hat.
Mit ihrem weißen Kaninchen Niva an ihrer Seite zieht sie sich immer wieder dorthin zurück. Sie zeichnet, liest und schaut über die Baumwipfel. Manchmal genügt ihr das. An anderen Tagen spürt sie, dass sie sich nach mehr sehnt als nach einer Pause vom Alltag. Sie möchte verstehen, was sie bedrückt, und lernen, sich selbst mit derselben Geduld zu begegnen, die sie für andere aufbringt.
Diese Geschichte begleitet Livia auf ihrer Suche nach innerem Frieden. Sie erzählt von Begegnungen, vom vorsichtigen Wachsen einer Freundschaft und von dem Mut, Gefühle auszusprechen, die lange verborgen geblieben sind. Die Natur wird dabei zu einem vertrauten Rückzugsort, an dem auch das Geheimnisvolle seinen Platz hat.
Vielleicht erkennst du in Livias Fragen etwas von dir selbst wieder. Vielleicht erinnerst du dich an einen Menschen, bei dem du dich verstanden gefühlt hast, oder an einen Ort, an dem du endlich durchatmen konntest.
Livias Weg beginnt am Waldrand. Noch weiß sie nicht, wohin er sie führen wird.
